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16.09.2010 "Werbung zwischen Kreativität und Manipulation?" | Dkfm. Alois Schober Er hat sich selbst zur Marke gemacht, bezeichnet sich als Naturtalent in puncto "Branding, Kommunikation und Werbung" und er weiß, bei aller Bescheidenheit, dass er es im Blut hat. Bahnbrechende Werbeslogans wie "Es ist verdammt hart der Beste zu sein" oder "Oh, it´s a feh" entstammen aus seinem Haus: Young and Rubicam-Chef Luigi Schober ist einer der wichtigsten Werbegurus des Landes. Zudem ist er der Meister der politischen Werbung, weiß, was im Wahlkampf zu berücksichtigen ist und hat von vierzehn gestalteten Wahlkampagnen im In- und Ausland unglaubliche dreizehn für sich behaupten können. Insgesamt unterscheide sich politische Werbung kaum von der für ein Unternehmen. Mit dem einen Unterschied: Bei der politischen Werbung rede auch das Produkt mit. Werbung funktioniert nach Luigi Schober am besten, wenn sie auf einer relevanten Markenidee aufsetzt und eine überraschende Dramatisierungsidee hat. Sie sei aber nur der Treibstoff, das Fahrzeug ist die Marke. Innovation sei das Kernthema, das eine Marke vitalisiert und am Leben erhält, "wer nicht innoviert, differenziert nicht, wer nicht differenziert, stirbt." Auf die Frage für welche Marke er gerne werben würde, folgte eine prompte Antwort. "Für die Katholische Kirche. Sie steht für eine große Idee, die aber ganz schlecht umgesetzt wurde. Und Geld hat sie auch", so der Werbeguru. Der strikte Facebook-Verweigerer lehnt ein eigenes Profil konsequent ab, obgleich seiner Meinung nach ohne Social Media in der Werbewelt gar nichts geht. "Es ist das Thema vor dem sich die Leute am meisten fürchten, am wenigsten wissen und am meisten Hilfe suchen", resümiert er. Wie die Print-Anzeige oder der TV-Spot sei die Digitalisierung aber nur eine weitere Autobahn. Eventrückblick
15.07.2010 "Sind Sie ein Perfektionist?" | Dipl. Ing. Hansjörg Tengg Als Liquidator des insolventen Konsum erlangte Tengg eine breite Bekanntheit. Als Vorsitzender des Mobilfunkers max.mobil (jetzt T-Mobile) bewies er Qualitäten als „Geburtshelfer“. Seit 1999 ist er Gesellschafter von Smart Technologies und befasst sich mit der Entwicklung von Software für Energiemärkte. Eine breite Palette an Zuständigkeiten, zu denen sich zahlreiche Aufsichtsratstätigkeiten gesellten. „Hansjörg in allen Gassen“, „Stromzähler der Nation“, „Handy-Hebamme“ lauten deshalb seine Medienspitznamen, denen er allerdings nur wenig abgewinnen kann. Im Laufe seiner unternehmerischen Tätigkeiten waren ihm die „Sonderaufgaben“ am liebsten und weniger das „normale“ Management, das stets nur das Altbekannte biete. Dahingehend betitelte er auch den Aufbau von max.mobil (02/1996-03/1998) als seinen Lebens-Job. „Es gibt nichts schöneres, als ein völlig neues Unternehmen auf einer grünen Wiese zu entwickeln.“ Dass Tengg prädestiniert für schwierige Aufgaben ist, konnte er auch bei seinem zweiten großen Job zeigen: Konsum (1995). Nur einen Tag nach der Eröffnung des Konsum-Ausgleichs wurde er eingesetzt. Im Papierkonzern von Thomas Prinzhorn hatte er seine Aufgabe als Sanierer geleistet und lag gerade aufgrund eines Leistenbruches im Spital. Die Vertreter der Banken traten an sein Krankenbett und fragten, ob er die Aufgabe des Konsum-Abwicklers übernehmen möchte. „Ich im Bademantel, die im Nadelstreif.“ Dieser Job brachte ihm auch den größten Medien-Hype in seinem Dasein als Manager. Allerdings strebe Tengg auch nicht mehr an als Sanierer oder angestellter Manager tätig zu werden. „Im Leben darf man keine Reprisen machen“ und ab einem bestimmten Alter müsse man den Absprung aus dem Manager-Dasein schaffen, um seine Unabhängigkeit wieder zu erlangen. Eventrückblick
Medienecho Wirtschaftsblatt | Kurier
27.05.2010 "Unternehmer hautnah" | KR Ing. Richard Trenkwalder Was Personalbereitstellung bedeutet, weiß der Ehrendoktor und Österreich des Jahres 2005, Richard Trenkwalder als Firmengründer der Trenkwalder International AG ganz ganau. Als One-Man Unternehmen in Österreich 1985 gestartet, eroberte er im Laufe der letzten Jahre 20 Länder und ist aktuell Herr über 67.000 Mitarbieter. Trotz seiner Routine im Business musste er letztes Jahr die "aufregendste Zeit - auch im negativen Sinne" erleben. "Das waren Erdbeben und Tsunamis", beschreibt Richard Trenkwalder ungeschönt die inzwischen überstandene Krisenzeit, die für ihn dennoch keineswegs überraschend kam. Nonchalant erzählte er dem Publikum von den Mühen, die in zu bewältigen waren. So wurden bereits Ende 2008 50 Filialen geschlossen, rund 1.000 Mitarbeiter wurden im Schnitt pro Woche von den Kundenunternehmen zurückgegeben und insgesamt mussten sage und schreibe 23.000 zu vermittelnde Personen gekündigt werden. In allen fünf Krisen, die der Unternehmer bereits erlebte, zeigten sich im Schnitt nach zwei Jahren Absturz wieder fünf Jahre Aufstieg. Diesen Trend kann er auch diesmal bestätigen, denn es gehe bereits zu "100 Prozent aufwärts". Auf die Frage nach den Umsatzverlusten entgegnete er optimistisch, "2009 hat das Unternehmen mehr als 200 Mio Euro verloren, aber die holen wir heuer wieder ein." Eventrückblick
Medienecho Kurier
25.03.2010 "Haben wir uns verzählt?" | Prof. Dr. Rudolf Taschner Prof. Dr. Rudolf Taschner ist Professor am Institut für Analysis und Scientific Computing der Technischen Universität (TU) Wien, Wissenschaftler des Jahres 2004, Kommunikator des Jahres 2007, Gründer und Betreiber von "math.space" und Autor zahlreicher Publikationen und Bücher. Obwohl ein Mathematiker als Keynote Speaker zu Gast war, wurde der Event nicht harten Zahlen und untrüglichen Daten unterworfen. Stattdessen verführte Prof. Dr. Rudolf Taschner seine Zuhörer mit heiteren Ausführungen zur Mathematik. Als Philosoph, "Geschichtenerzähler" und Querdenker mit humoristischer Ader nahm er zu aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen aus Sicht eines Mathematikers Stellung, gewährte Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Finanzprodukten - die nicht auf Hedgefonds sondern auf Josef, den Sohn von Jaakob zurückzuführen sind, der dem Pharao die sieben fetten und mageren Jahre vorhersagen konnte - un erzählte, wieso Menschen Angst vor ihm und der "schönen" Mathematik haben. Eventrückblick
28.01.2010 "Mensch des Jahres: Der Unternehmer" | KR DI Mag. Markus Wiesner Der erste Event des atello BusinessClub Jahres 2010 war der Spezies des Unternehmers gewidmet. Einer Gruppe von Menschen, die eine Überzeugung verfolgt und zielstrebig jedes Hindernis bewältigt, um am Ende aus einem ungeschliffenen Rohdiamanten einen wertvollen Hochkaräter zu erhalten. Zum Kamingespräch nahm der Eigentümer und Geschäftsführer der Wiesner Hager Büromöbel, KR DI Mag. Markus Wiesner, bei Moderator Florian Danner (Puls 4) Platz. Der Büromöbelhersteller mit Stammsitz in Altheim, Oberösterreich, wurde 1849 gegründet und entwickelte sich zum internationalen Spezialist für Office Architecture. Wiesner Hager ist am Heimmarkt Österreich Marktführer bei Bürodrehstühlen und Objekteinrichtung, beschäftigt rund 380 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr (2008/2009) einen Umsatz von 39 Mio Euro. Der Geschäftsführer DI Markus Wiesner sprach über den Ruf des Unternehmertums in der Öffentlichkeit, sein Dasein als Unternehmer und die Herausforderungen im internationalen Büromöbelmarkt. Mehr unter Eventrückblick
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